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Ich möchte nun hier versuchen, einmal ganz persönlich meine Gedanken, Gefühle, Vorstellungen zu schreiben über mein psychisches, religiöses Leben in diesen nun schon vielen Jahren. Die mich geprägt oder auch verprägt haben, die ich immer wieder anders korrigieren musste. Aufgrund meiner Wahrnehmung des Lebens, der Erfahrungen, des Schicksals, der Erkenntnisse.

In der vorigen Einleitung konnte ich schon einen Einblick dem Leser mitgeben. Ich habe diesen Themenbereich auch mit “Provokation” übertitelt, weil er bestimmt bei so etlichen Leuten und Personen auf Ablehnung stossen wird, besonders bei religiösen Christen. Doch irgendwie geht es mir gerade darum.

Wir können alle wissen, dass wir in unserem Leben sehr viel manipuliert werden. Also andere Menschen, ausgehend von den Eltern, bringen uns Gedanken und Verhaltensweisen bei, die wir meistens ganz einfach in den ersten Lebensjahren auch so übernehmen. Die Sprache ist hier das bedeutendste Beispiel, auch Kultur eben und Religion. Wir wachsen dann damit auf. Und erst später, wenn überhaupt, kommen wir zu anderen Vorstellungen, Meinungen, anderer Lebens-Orientierung.